· 

Kurzurlaube, Detailplanungen, Tulpen und Regen

Das verlängerte Wochenende am 1. Mai verbringen wir in Holland, Tulpenblüte, Amsterdam und Regen – genau in dieser Reihenfolge.

Auch wenn das neue Land Flevoland, wo wir ausgedehnte beindruckende Tulpenanbaufelder besichtigen, noch nicht lange besteht und deshalb wenig interessante Orte und Gebäude hat, ist die bewegte holländische Geschichte der Landgewinnung beeindruckend. Am ersten Tag wandern und fahren wir durch die ausgedehnten Tulpenfeldergebiete, am zweiten Tag machen wir morgens eine schöne Wanderung um die ehemalige Insel Schokland, deren leicht erhabener Umriss durch eine Baumgrenze ersichtlich ist. Dann beginnt der Regen, der uns auch in Amsterdam nicht verlässt, was uns aber nicht weiter stört, denn wozu gibt es Regenschirme und wetterfeste Kleidung.

Das Himmelfahrtswochenende verbringen wir Dänemark und stehen heute (während ich diesen Blog schreibe) am Hafen des kleinen Ortes Årøsund, von dem aus eine Fähre nach Årø geht, eine kleine idyllische Insel in der Ostsee.

 

Aber abgesehen von diesen Ausflügen mit unserem Amundsen, nutzen wir die Zeit immer wieder, um die Planungen für unser Weltreisemobil voranschreiten zu lassen.

Zunächst einmal haben wir unser Farbkonzept überarbeitet, auch von der Website. Wir finden dunkelblau und hellgrau als passend für ein zweifarbiges Mobil. Mit einem helleren blaugrau kombiniert passt auch das Logo gut.

Das Mobil würden wir dann im unteren Bereich blau lackieren und oben hellgrau, idealerweise läuft das Logo dann an der Kante in den hellgrauen Bereich hinein. Wir haben lange recherchiert, was eine vernünftige Farbgebung für unseren Zweck wäre. Zum einen sollte es nicht zu auffällig sein insbesondere wenn wir frei stehen. Also scheiden sehr kräftige Farben wie rot und gelb aus. Zum anderen dürfen wir aber keinesfalls eine Farbe nehmen, die mit militärischen Farbzeugen in Bezug gebracht werden kann, so wie grün, braun oder beige. Die zweifarbige Gestaltung mit Logo und auf einer Seite auch einer Weltkarte ist wiederum auch vorteilhaft, dass wir als Weltreisende erkennbar sind, um somit in vielen fremden Umgebungen leichter Vertrauen schaffen können. 

Zwei andere kleinere Ideen entstehen hier am Hafen von Årøsund. Da wir auch normales Geschirr mitnehmen möchten, muss dieses bruchsicher verstaut werden in Anbetracht der Vibrationen auf unebenen Strecken. Bisherige Idee ist Schaumstoff mit Kerben für die Teller, die senkrecht gelagert werden, das gleiche für Gläser. Für Messer finden wir einen Messerblock (idealerweise aus flexiblen Röhrchen, so dass Messer wahlweise eingesteckt werden können) gut. Wichtig ist ebenfalls, dass Lebensmittel und aller Kleinkram in gut verschließbaren Dosen verstaut werden kann. Die Marke Lock and Lock sieht mit ihrer großen Auswahl sehr vielversprechend aus. 

 

Der heutige Ausflug zur Insel Årø ist sehr empfehlenswert. Die Fähre fährt 10 Minuten und kostet 20 DKK pro Person hin und zurück. Wir laufen eine ausführliche Inselrunde von insgesamt ca. 15 km, insbesondere der südliche Teil am Strand entlang gefällt uns sehr. Ein Highlight ist Årø Vingård, ein kleiner Betrieb der Wein auf der Insel anbaut. Eine mittägliche Weinprobe des leckeren, wenngleich äußerst trockenen Weines (etwas für Frankenwein-Liebhaber) ist sehr vergnüglich und das Sandwich mit Galloway Rind schmeckt köstlich. Wir kaufen noch sehr leckeren Inselhonig und dort gebrautes Bier.